Tumore gehören zu den häufigsten Erkrankungen bei Hunden und Katzen – besonders im höheren Alter. Sie können in nahezu allen Organen und Geweben entstehen und werden wie in der Humanmedizin in gutartige (benigne) und bösartige (maligne) Formen – also Krebs – unterteilt. Viele Knoten oder Knubbel sind gutartig, sollten aber dennoch rasch untersucht werden, damit wir Klarheit schaffen und unnötige Sorgen vermeiden können. Mit modernster Diagnostik, hochqualifizierten Chirurgen und rund‑um‑die‑Uhr‑Betreuung bieten wir im Vetklinikum eine der führenden Adressen Österreichs für onkologische Chirurgie.
Unsere Tierklinik im 23. Bezirk – direkt an der Grenze zum Bezirk Mödling – bietet rasche Untersuchungen, hochauflösende CT‑ und MRT‑Diagnostik sowie spezialisierte Tumor‑ und Wirbelsäulenoperationen. Ohne lange Wartezeiten, denn Notfälle werden bei uns immer bevorzugt.
Dr. Georg Haider
Diplomate ECVS, Spezialist für Chirurgie, Klinikleiter, Geschäftsführer, Cat Advocate
Was zeichnet die Tumorchirurgie im Vetklinikum aus?
Expertise auf höchstem Klinikniveau
Unsere Chirurgen gehören zu den erfahrensten im deutschsprachigen Raum. Als eine der modernsten Tierkliniken Europas bietet das Vetklinikum rund um die Uhr spezialisierte Tumorchirurgie und modernste Diagnostik – 24/7 für Ihr Tier im Einsatz.
Moderne Tumordiagnostik
Bevor ein Tumor operiert wird, ist es wichtig, die genaue Beschaffenheit des dem Tumor zugrundeliegenden Gewebes zu kennen. Im Vetklinikum stehen folgende Diagnoseverfahren zur Verfügung:
- Mittels sehr dünner Nadel werden Zellen entnommen, ein minimalinvasives Verfahren (Feinnadelaspiration, FNA)
- Teilentnahme einer Gewebeprobe (inzisionale Biopsie)
- Entfernung des gesamten Tumors (exzisionale Biopsie)
- Röntgen, Ultraschall, CT (Computertomographie), MRT (Magnetresonanztomographie)
- Metastasensuche (Staging) und Einteilung in die Grade der „Bösartigkeit“ (Grading) zur genaueren Therapieplanung
Sichere und präzise Chirurgie
Bei vielen Tumoren ist eine Operation die beste Option. Das Ziel ist, den Tumor und manchmal auch die betroffenen Lymphknoten vollständig zu entfernen, damit möglichst wenig Tumorgewebe zurückbleibt und die Ärzte genau feststellen können, wie weit die Krankheit fortgeschritten ist.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
In unserer Klinik arbeiten alle Fachbereiche eng zusammen. Wenn nötig ergänzen wir die Operation durch:
- Chemotherapie
- Bestrahlung
- zusätzliche unterstützende Methoden wie das gezielte Vereisen des Tumorgewebes (Kryotherapie)
Welche Tumorarten behandeln wir?
Wir operieren fast alle Tumorformen – von Knoten auf der Haut bis hin zu schwierigen Tumoren in inneren Organen.
Hauttumore
Hauttumore gehören zu den häufigsten Gründen, weshalb Hunde und Katzen operiert werden müssen.
Zu den häufigsten Hauttumoren beim Hund zählen der Mastzelltumor, Lipome (gutartige Geschwulst aus Fettgewebe) und Papillome bzw. Warzen (meist gutartige Hauttumore). Einige dieser Tumore sind harmlos, andere – wie der Mastzelltumor – gehören zu den häufigsten Hautkrebsarten bei Hunden.
Häufige Hauttumore bei der Katze sind Basalzelltumore, Mastzelltumore, Fibrosarkome (seltener Tumor, vom Bindegewebe ausgehend) sowie Plattenepithelkarzinome (bösartige Hauttumore). Die Tumorart wird vor der OP analysiert, um Therapie und Prognose korrekt einzuschätzen.
Mammatumore (Milchdrüsentumore)
Sehr häufig bei älteren, insbesondere nicht kastrierten Hündinnen und Katzen. Sie treten häufiger bei kleinen Hunderassen auf (Chihuahuas, Dackel, Yorkshire Terrier, Malteser, Cocker Spaniel). Doch auch große Hunderassen können Mammatumore entwickeln. Hier sind u.a. der English Springer Spaniel, Deutsche Schäferhunde, Boxer oder der Dobermann betroffen.
Mammatumore, auch Gesäugetumore genannt, bei der Katze treten seltener auf als beim Hund, nichtsdestotrotz handelt es sich um eine häufige Tumorform.
Weichteil‑ und Bindegewebstumore
Tumore der Drüsen oder Haut sowie Tumore, die in Muskeln, Faszien, Sehnen, Fett- oder Bindegewebe entstehen. Sie können an vielen Körperstellen auftreten, z. B. im Bauchraum, Brustkorb, Maulbereich oder im Genitalbereich.
Organ- und Innentumore
Tumore in:
- Blase
- Bauchspeicheldrüse
- Darm
- Gehirn
- Hoden
- Knochen (z. B. Osteosarkom, die häufigste Form von Knochenkrebs beim Hund)
- Leber
- Lunge
- Milz
- Niere
Ablauf: Von der Diagnose bis zur Operation
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Erstgespräch & Verdachtsdiagnose
Unsere Onkologen und Chirurgen klären Symptome, Vorbefunde und Risikofaktoren ab.
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Bildgebung & Biopsie
Wir führen je nach Tumorart eine Feinnadelaspiration (FNA), Biopsie, ein CT, MRT oder einen Ultraschall durch, um Tumortyp und Ausdehnung zu bestimmen.
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Metastasensuche
Wir untersuchen, ob sich der Tumor ausgebreitet hat und wie aggressiv er ist. Diese Informationen helfen uns zu entscheiden, welche Behandlung am besten für Ihr Tier geeignet ist.
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Tumoroperation
Bei vielen bösartigen Tumoren ist die Operation die beste Option, weil sie oft die besten Chancen auf einen guten Verlauf bietet. Deshalb ist es entscheidend, den Tumor vorher genau zu untersuchen und die Behandlung sorgfältig zu planen.
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Nachsorge & weitere Therapie
Nach der Operation können weitere Behandlungen nötig sein – zum Beispiel Chemotherapie, Bestrahlung oder zusätzliche Therapien, die helfen sollen, dass der Tumor nicht wiederkommt.
Gerne beraten wir Sie und erklären, welche Untersuchungen und Behandlungsmöglichkeiten für Ihr Tier sinnvoll sind.
Das Foto zeigt einen großen Tumor unter der Haut am linken Hinterfuß eines Hundes.
Wann ist eine Tumoroperation sinnvoll?
Eine Operation wird empfohlen, wenn:
- der Tumor lokal begrenzt ist
- der pathologische Befund darauf hinweist
- die Lebensqualität bedroht ist
- Schmerzen, Blutungen oder Wachstum auftreten
Vorteile der Operation:
- Der Tumor kann oft vollständig entfernt werden
- Das Wachstum des Tumors kann besser gestoppt oder kontrolliert werden
- Man bekommt eine genaue Diagnose, da das Gewebe im Labor untersucht wird
- Es lässt sich besser einschätzen, wie gefährlich der Tumor ist und wie er sich weiter entwickeln könnte
Was kostet eine Tumoroperation?
Die Kosten hängen ab von:
- Tumorart
- Größe & Lokalisation
- diagnostischem Aufwand
- OP‑Dauer & Narkose
Wir beraten Sie gerne über die individuellen Möglichkeiten und Kosten.
Das sagen unsere Kunden
”Ich bin wirklich begeistert vom Vetklinikum! Das gesamte Team war extrem herzlich und kompetent. Man fühlt sich sofort vom ersten Moment an total gut umsorgt und alles wird klar und verständlich erklärt. Die modernen Räumlichkeiten sind ein weiterer Pluspunkt. Insgesamt war alles einfach super und professionell abgewickelt. Ich kann das Vetklinikum nur wärmstens empfehlen!
P S
”Eine sehr gute und empfehlenswerte Klinik mit kompetenten Ärzten. freundliches und geschultes Personal. Erwähnenswert die Zahnklinik,die mit Fachwissen alle Probleme löst. Ich kann diese Klink nur wärmstens weiterempfehlen
Ingrid Zwickl
”Hallo zusammen
Ein riesengroßes Dankeschön an Dr. Matthias Eberspächer-Schweda und das gesamte Team . Auch die 2 Damen an der Anmeldung waren super super nett und man(n) und ich denke auch Voodoo fühlte sich sofort gut aufgehoben .
Bin froh bei euch gewesen zu sein
Wir können auf jeden Fall nur positives berichten. Kann ich nur empfehlen !Vielen vielen Dank
Thomas Mittermann
Liebe Grüße aus dem Burgenland
Schnell erreichbar aus dem Bezirk Mödling & Umgebung
Gemeinden wie Mödling, Perchtoldsdorf, Brunn am Gebirge, Maria Enzersdorf, Gießhübl, Vösendorf, Wiener Neudorf, Guntramsdorf oder Breitenfurt liegen nur wenige Minuten entfernt.
Unsere Tierklinik bietet:
- Schnelle Anfahrt über A2, A21, S1
- Kostenlose Parkplätze direkt vor der Klinik
- Getrennte ruhige Wartebereiche für Hunde & Katzen
- Optimale Versorgung für Notfälle & Wirbelsäulenprobleme
Mit dem Auto
- Anfahrt von Süden und Westen über A2 bzw. A21 auf S1, Abfahrt „Laxenburger Strasse“
- Anfahrt von Norden und Osten über A23 bzw. A4 auf S1, Abfahrt „Laxenburger Strasse“
Es stehen mehrere Kundenparkplätze, die teilweise mit e-Ladestellen versehen sind, zur Verfügung. Darüber hinaus ist das Gebiet in unmittelbarer Nähe zur Tierklinik von der neuen Parkverordnung in Wien ausgenommen. Siehe hierzu https://www.wien.gv.at/verkehr/parken/kurzparkzonen/
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Anfahrt innerhalb Wiens bzw. nach Ankunft in Wien Hauptbahnhof
- U-Bahn-Linie U1 bis Station „Alaudagasse“, Bus 67B bis Station „Josef-Prangl-Straße“
- U-Bahn-Linie U6 bis Station „Alterlaa“, Bus 67B bis Station „Josef-Prangl-Straße“
Anfahrt aus dem südlichen Umfeld Wiens
- Busse 200 bzw. 210 bis Station „Josef-Prangl-Straße“
Die Bushaltestelle “Josef-Prangl-Straße” befindet sich unmittelbar vor der Klinik
Mit dem Flugzeug
Der Flughafen Wien Schwechat ist nur etwa 20 Minuten mit dem Auto entfernt. Anfahrt über S1, Abfahrt „Laxenburger Strasse“
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Laxenburger Straße 252A, 1230 Wien
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