Spezialisierte Tierneurologie für Hund und Katze in Wien

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Wirbelsäulenerkrankungen

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Alt-Text Hauptbild Neurologische Untersuchung eines Hundes mit Vestibularsyndrom im Vetklinikum Wien
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Vestibularsyndrom

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Untersuchung_Hund
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Epileptische Anfälle & Epilepsie

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Dackel Hund mit Anzeichen eines Bandscheibenvorfalls in Schonhaltung
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Bandscheibenvorfall & Lähmungen

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CT
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Computertomographie (CT)

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Magnetresonanztomographie (MRT)

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Wenn Ihr Tier plötzlich schwankt, einen epileptischen Anfall hat oder die Beine nicht mehr richtig bewegen kann, ist das beunruhigend. Dann braucht es eine gründliche Abklärung und rasches Handeln.

Im Vetklinikum in Wien untersucht und behandelt unsere Spezialistin für Neurologie und leitende Oberärztin Frau Mag. Pia Reffi, Diplomate des European College of Veterinary Neurology (ECVN), neurologische Erkrankungen bei Hunden und Katzen. Sie bespricht mit Ihnen ausführlich, welche Schritte sinnvoll sind. Die gesamte Diagnostik und bei Bedarf auch die Operation finden direkt bei uns im Haus statt.

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Bei einer plötzlichen Lähmung der Gliedmaßen oder einem epileptischen Anfall ist unser Notdienst rund um die Uhr für Sie da. Kommen Sie bei einem akuten Notfall direkt zu uns in die Klinik. Eine telefonische Voranmeldung ist nicht erforderlich, hilft uns aber, uns bestmöglich auf Ihr Tier vorzubereiten.

Mag. Pia Reffi

Diplomate ECVN, Spezialistin für Neurologie beim Klein- und Heimtier, Leitende Oberärztin der Abteilung für Neurologie

Was ist Neurologie?

Die Neurologie beschäftigt sich mit Erkrankungen des Nervensystems. Das Nervensystem ist die Steuerzentrale des Körpers. Dazu zählen das Gehirn, das Rückenmark und die peripheren Nerven, die bis in jeden Muskel reichen.

Das Gehirn verarbeitet Sinneseindrücke und steuert unter anderem Bewegung, Gleichgewicht und Verhalten. Das Rückenmark verläuft geschützt im Wirbelkanal und leitet Signale zwischen Gehirn und Körper weiter. Die Nerven übertragen motorische Signale an die Muskeln und leiten sensorische Informationen aus dem Körper zurück an das Gehirn – beispielsweise über Schmerz, Berührung und Propriozeption, also die Wahrnehmung von Körperposition und Bewegung.

Ist ein Teil dieses Systems gestört, kann sich das durch unterschiedliche neurologische Symptome bemerkbar machen – etwa durch epileptische Anfälle, Verhaltensveränderungen, Gleichgewichtsstörungen mit Kopfschiefhaltung, eine ausgeprägte neuromuskuläre Schwäche, Störungen der Hirnnerven, Koordinationsstörungen oder Lähmungserscheinungen der Gliedmaßen, sowie intermittierende Bewegungsstörungen. Wo die Ursache genau liegt, lässt sich durch eine gezielte neurologische Untersuchung und, je nach Fragestellung, mithilfe moderner bildgebender Verfahren genauer eingrenzen.

Was bedeutet „Diplomate ECVN“?

Den Titel Diplomate ECVN (European College of Veterinary Neurology) erhalten Tierärzt:innen nach einer mehrjährigen, intensiven internationalen Facharztausbildung (Residency) im Bereich der Neurologie. Diese erfolgt unter der Supervision von ECVN-Diplomates an einer Universitäts- oder spezialisierten Fachklinik und nach festgelegten europäischen Ausbildungsstandards. Voraussetzung für den Titel ist zudem das erfolgreiche Bestehen einer anspruchsvollen, mehrtägigen Spezialisierungsprüfung.

ECVN-Diplomates sind ausgewiesene Expert:innen auf ihrem Fachgebiet und behandeln komplexe Fälle auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft.

Wann ist eine neurologische Untersuchung sinnvoll?

Lassen Sie diese Anzeichen zeitnah tierärztlich abklären:

  • Krampfanfälle oder Wesensänderungen
  • Intermittierende Bewegungsstörungen
  • Unsicherer, schwankender Gang, Stolpern, Umknicken einer oder mehrerer Gliedmaßen
  • Schwäche oder Lähmung der Gliedmaßen
  • Kiefersperre, Kieferlähmung, Kopfnervenausfälle
  • Gleichgewichtsstörungen mit Schwanken, Kopfschiefhaltung, Augenzittern
  • Starke Schmerzen der Wirbelsäule mit oder ohne Fieber
  • Orientierungslosigkeit und Verwirrtheit von alten Hunden

Unsere Fachgebiete

  • Bandscheibenprobleme und Rückenmark: Lähmungen, Bandscheibenvorfälle („Dackellähme“), konservative Behandlung und Operation durch unser Chirurgie-Team
  • Epilepsie und Krampfanfälle: Ursachenabklärung, Einstellung der Medikamente und langfristige Begleitung
  • Bewegungs- und Koordinationsstörungen: Torkeln, unsicherer Gang (Ataxie), Schwäche in den Hinterbeinen
  • Gleichgewichtsstörungen: Kopfschiefhaltung, Vestibularsyndrom (Störung des Gleichgewichtsorgans) und Innenohrerkrankungen
  • Neuromuskuläre Erkrankungen: Erkrankungen der Nerven und Muskeln, z. B. Myasthenie (Muskelschwäche) oder Polyneuropathien
  • Entzündungen von Gehirn und Rückenmark: z. B. Meningitis (Hirnhautentzündung) und Schmerz- oder Fiebersyndrome neurologischen Ursprungs
  • Kognitive Veränderungen: Orientierungslosigkeit, Verhaltensänderungen und Demenz bei älteren Tieren
  • Abklärung von metabolischen Erkrankungen: Auch Stoffwechselerkrankungen können neurologische Symptome verursachen. Dazu zählen beispielsweise portosystemische Shunts, Hypoglykämien oder Speicherkrankheiten. Für die Abklärung stehen unser klinikeigenes Labor sowie die CT-Angiographie zur Verfügung.

Diagnostik im Vetklinikum

Eine gezielte Behandlung beginnt mit einer genauen Diagnose. Dafür stehen direkt bei uns im Haus zur Verfügung:

  1. Magnetresonanztomographie (MRT): zeigt Gehirn, Rückenmark und Nerven sehr detailliert
  2. Computertomographie (CT): Schnelle, detaillierte Schnittbildgebung zur Beurteilung von Knochenstrukturen, insbesondere des Schädels und der Wirbelsäule, sowie Diagnostik portosystemischer Shunts bei Hunden und Katzen mittels CT-Angiographie.
  3. Klinikinternes Labor & Liquordiagnostik: Unverzügliche Analyse von Blutparametern sowie Aufarbeitung von Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit ( Liquor cerebrospinalis)
  4. Muskel- und Nervenbiopsien: Gewebeproben zur Abklärung von Nerven- und Muskelerkrankungen

So läuft die neurologische Abklärung bei uns ab

  • Terminanfrage
  • Ausführliches Anamnesegespräch
  • Klinische und neurologische Untersuchung
  • Bei Bedarf weiterführende Diagnostik
  • Individueller Behandlungsplan
  • Follow-up-Kontrollen

Ist eine Operation nötig, arbeiten unsere Neurologie-Spezialist:innen eng mit unserem Chirurgie-Team zusammen.

FAQ – Häufige Fragen zur Tierneurologie

Bei Krampfanfällen, plötzlichen Lähmungen, Kopfschiefhaltung, Torkeln oder starken Schmerzen an der Wirbelsäule ist eine rasche tierärztliche Abklärung erforderlich. Bei einer plötzlich auftretenden Lähmung oder einem länger andauernden Krampfanfall kommen Sie bitte sofort zu uns – unser Notdienst ist rund um die Uhr für Sie da.

Nein. Sie können direkt telefonisch oder per E-Mail einen Termin vereinbaren. Wurden Sie von Ihrer Haustierärztin oder Ihrem Haustierarzt überwiesen, arbeiten wir eng mit der Praxis zusammen und schicken zeitnah alle Befunde.

Ja. Ist eine Operation nötig, operiert unser Chirurgie-Team direkt bei uns im Haus, in enger Abstimmung mit der Neurologie.

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